Ein gelungenes Wochenende! Und eine groĂźartige Spende ging an das Kinderhospiz!
Für Warmduscher wurde das Campen wohl nicht erfunden. Daher war es das optimale Wetter für’s FernwehCamp 2026 im Stöffel-Park.
207 Fahrzeug-Anmeldungen konnten die Organisatoren verbuchen! Benno und Steffi Cramer, Thorsten Schneider (das Geburtstagskind auf dem Foto) und Marina Weigel-Schneider sowie Roger und Steffi Nies waren jetzt am Start. An ihrer Seite hatten sie viele Helfer. Mit mitreiĂźenden Vorträgen, tollen Ausstellern, wohltuenden Leckereien und regen Gesprächen verging das Wochenende wie im Nu. Â
Eingeladen und gekommen sind sie alle: vom Bodenzelt-Camper über Fahrrad- und Motorradfahrer, Dachzeltnomaden, Vanlifer, Geländewagen- und Pickup-Camper bis hin zu Expeditions-Lkw sowie ganz normalen oder ungewöhnlichen Straßenwohnmobilen. Das FernwehCamp ist offen für alle. „Jeder reist auf seine Weise“ – so lautet das Motto. Hauptsache, man ist unterwegs.
Mehr als 40 Expeditions-Lkw im Stöffel
Frühstücksservice, Imbiss und Kuchen hielten die Lebensgeister bei den Campern auf Trab. Ganz wichtig bei den teils sehr kühlen Temperaturen.
Bemerkenswert war, dass dieses Mal weit über 40 Expeditions-Lkw den Weg in den Stöffel-Park gefunden hatten, berichtet Roger Nies. Noch stärker war die Fraktion der Pickup-Camper vertreten.
Kein Wunder: Benno Cramer – Mitorganisator des FernwehCamps – ist der Hersteller des Fernweh-Mobils, und Roger Nies – ein weiterer Mitorganisator – zeichnet für das Buch „Die Welt der Pickup-Camper“ sowie den Blog wohnkabinen.online verantwortlich. Da liegt es nahe, dass entsprechend viele Pickup-Camper den Weg in den Westerwald angetreten haben.
Thorsten Schneider, der Dritte im Bunde des Orga-Teams, ist wiederum vielen bekannt durch seinen imposanten SK-Mercedes-Expeditions-Lkw und seine vielen Kontakte in der Szene.
(Gedanken-)Reise durch die Welt
Robby Fuchs machte mit einem beeindruckenden Kurzfilm über eine Westafrika-Durchquerung den Auftakt zum Vortragsprogramm, das auch in diesem Jahr wieder extrem vielfältig war. Ian, Scout von Adventure-Offroad, berichtete von seinen Touren durch Griechenland und Westaustralien.
Larissa erzählte von ihren spektakulären Erlebnissen auf dem Pamir Highway. Dr. Thorsten Münch (alias Tosh) zeigte eindrucksvoll, dass auch eine Reise durch Südamerika nicht immer so verläuft, wie man es geplant hat. Rainer Krippner von mongolei-tours.de präsentierte gewaltige Bilder aus einem faszinierenden Land – der Mongolei. Das macht definitiv Lust auf mehr.
Man lernt nie aus
Nach dem gemeinsamen Selbstversorger-FrĂĽhstĂĽck gab es dann am Samstag den ganzen Tag ĂĽber ein vielseitiges Workshop-Programm in der warmen Nissenhalle.
Ebenso fundiert waren die gewohnt kompetenten Vorträge von Andreas Woithon. In zwei Abschnitten konnte man bei ihm das richtige Navigieren erlernen. Roger Nies hielt zusammen mit Matthias Rickert einen Vortrag über „Die Welt der Pickup-Camper“.
Als ein weiteres Highlight sorgte Bruno Pillitteri mit einem kurzweiligen Vortrag ĂĽber eine Motorradtour mit seiner Auf-Spur-Clique durch Kirgisistan.
Engagement geht ĂĽber das Reisen hinaus
Das FernwehCamp liegt den Organisatoren sehr am Herzen. Und ihr Engagement reicht noch weiter. Sie spendeten im Anschluss an die Veranstaltung 3000 Euro an das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.Â
Bis 2027!
„Wir sehen uns wieder“, verspricht das Team: vom 22. bis 24. Oktober 2027 beim FernwehCamp 3.0! Eine Anmeldung ist ab Januar 2027 möglich.
Alle Infos zum Reisetreffen sind auf www.FernwehCamp.de zu finden.
(Fotos: Jan Siebel und Roger Nies)