In diesem Jahr präsentieren sechs Künstlerinnen und Künstler, die aus Enspel und Umgebung kommen oder sich hier von Motiven inspirieren lassen, ihre Arbeiten in einer Gemeinschaftsausstellung.
Die Kreativen
Bernd Baldus, Sabine Dörner, Jutta Fasshauer-Jung, Theresia Müller-Kunz und die beiden neuen Teilnehmerinnen, Monika Grohmann und Azita Lashgari Naeher, zeigen, was HeimArt 2026 bedeutet. Bis Freitag, 30. Oktober, ist die Ausstellung im Café Kohleschuppen zu sehen: an Sonn- und Feiertagen von 13-18 Uhr sowie auf Anfrage zu den Öffnungszeiten des Stöffel-Parks.
Die Umgebung fließt in die Werke ein
Die schöne und raue Basaltlandschaft des Westerwalds hat die Künstler*innen geprägt und fließt häufig in ihr Schaffen ein. Ihre Stile und Ausdrucksformen sind sehr unterschiedlich, aber gerade das macht die Ausstellung interessant und abwechslungsreich.
Die Menschen hinter dem Bild
Bernd Baldus absolvierte die Wiesbadener Freie Kunstschule (wfk). Er arbeitet mit Öl, Gouache, Farbstiften, Kreide, Tusche, fertigt Radierungen an und ist außerdem ein leidenschaftlicher Aquarellist. Sabine Dörner ist als Grafik-Designerin tätig und versteht sich als Landschaftsmalerin. Sie bevorzugt die Aquarelltechnik, um in ihren Darstellungen Realität und Fiktion verschwimmen zu lassen.
Jutta Faßhauer-Jung lebt und arbeitet in Stockum-Püschen als freischaffende Bildhauerin und Malerin. Ihre Werke beschäftigen sich oft mit Vergänglichkeit, wollen die Kostbarkeit unseres Lebens deutlich machen. Trotz der Darstellung des Unbeständigen strahlen die Werke Urvertrauen und Lebensfreude aus.
Neben der Malerei mit Acryl- und Aquarellfarben gehört auch die Fotografie zum künstlerischen Schaffen von Monika Grohmann. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Linolschnitt mit seinen ausdrucksstarken Kontrasten. Die Arbeiten zeugen von ihrer Liebe zum Detail und ihrem aufmerksamen Blick für Formen und Strukturen.
Theresia Müller-Kunz ist Glasgraveurmeisterin und Glasveredelungstechnikerin. Sie ist als freischaffende Künstlerin tätig. Die Natur steht im Mittelpunkt ihres Schaffens. Das kann die Struktur einer Baumrinde oder auch ein moosbewachsener Zaunpfahl sein. Im Sommer malt sie draußen, in der kalten Jahreszeit widmet sie sich der fotorealistischen Malerei sowie Porträts oder lässt sich von eigenen Fotos inspirieren, die bei Spaziergängen oder Wanderungen entstehen.
Azita Lashgari Naeher zieht ihre künstlerische Inspiration aus vielfältigen Erfahrungen auf fünf Kontinenten. Von klassischer Malerei über Graffiti bis zur Fotografie kreist ihr Schaffen um Identität, Vielfalt und die Gemeinsamkeiten menschlicher Erfahrung. Sie versteht ihre Werke als Vermittler zwischen Kulturen.
!!Aktueller Verkehrshinweis!!
Bis voraussichtlich Ende November 2026 wird die K 61 von Nistertal aus Richtung Enspel gesperrt sein. Der Stöffel-Park ist in der Zeit weiter über Stockum-Püschen erreichbar.