Für Kultur und Kulinarik sorgen DD Die Idee und Friedhelm Schneider
Enspel. Es gibt wunderbare Events, für die man Überzeugungsarbeit leisten muss – und es gibt welche, die immer begehrt sind. Der Jazzbrunch im Stöffel-Park gehört zu den Lieblingen der Besucher.
Das kulinarische Angebot kann sich sehen lassen: Es wird immer lecker, ansprechend und üppig aufgefahren. Dafür ist DD Die Idee (Kausen) der Garant. Dazu kommt die stimmungsvolle Saxofonmusik mit beliebten Jazz-Klassikern. Sie wird geliefert von SonusSax alias Friedhelm Schneider, der nun das fünfte Mal dabei ist.
Buffet und Service lassen keine Wünsche offen
Noch ist Lachs und Aufschnitt reichlich vorhanden, da wird schon das große warme Buffet aufgebaut. Und auf der anderen Seite stapeln sich verlockende Desserts.
Die Mitarbeiter des Eventservice sind fleißig unterwegs und bieten einen hervorragenden Service. Entspannte Gespräche sind zu hören. Das regnerische Wetter draußen macht es noch einmal so schön in der Alten Schmiede, in der es angenehm warm ist.
Hingehorcht – der Meister spielt
Friedhelm Schneider, der auch Saxofonunterricht erteilt, greift abwechselnd zu Sopran-, Alt- und Tenorsaxofon. Er begleitet mit seinem Spiel Musikaufnahmen – sogenannte Playalongs. Er passt sich dem Anlass an und spielt zurückhaltend, nicht zu laut.
Ab und an pausiert er, damit sich Gespräche noch besser entfalten können. Dass er dennoch nicht überhört wird, zeigt der nachdrückliche Applaus mit dem seine einzelnen Beiträge gewürdigt werden.
Swing bis moderner Jazz gehört zu seinem Repertoire. Das älteste Stück ist mehr als 100 Jahre alt, sagt er. Der „St. Louis Blues“ von 1914. Es ist eines der ersten Blues-Lieder, das sehr populär wurde und bis heute von Jazzmusikern gespielt wird. Andere bekannte und eingängige Titel wie „Take the A Train“, „C’est si bon“ oder Fly me to the moon“ sind zu hören.
Take me to the Jazzbrunch
„Wir kommen gerne, nicht zuletzt, um unseren Lehrer zu hören“, erzählen Anne und Bernd, die bei Friedhelm Schneider Unterricht nehmen. Und Jazzfreund Michael sagt: „Ich bin im Prinzip immer hier.“ Ähnlich geht es anderen auch. Carmen Engel, die die Gäste zum Jazzbrunch begrüßt hat, erkennt und freut sich über so manchen „Wiederholungstäter“.
72 Besucher sind dieses Mal gekommen, berichtet sie. Und sogar für kommendes Jahr hat sie bereits Anmeldungen. Am 28. Februar wird es dann in der Alten Schmiede stattfinden – traditionell am letzten Sonntag im Februar. Denn das Event ist eine liebgewonnene Einstimmung auf die Besuchersaison, wie die Geschäftsführerin erklärt. Wer 2027 gerne dabei sein will, sollte sich schon mal anmelden.