Mehr als Wurzeln, Dreck und Basalt!

Enspel. Im Tertiär- und Industrieerlebnispark findet am 28. und 29. Juni 2014 ein 24 Stunden Mountainbikerennen statt. Zur Premiere dieses außergewöhnlichen Ausdauersportereignisses werden rund 100 Fahrer erwartet. Starten werden Singlefahrer sowie Teams mit zwei, vier oder acht Fahrern. Sieger ist derjenige Fahrer bzw. das Team, dass innerhalb von 24 Stunden die meisten Runden gefahren hat. Dabei werden nur die Teams, die auch Mixed-Teams sein können gewertet. Eine spezielle Altersklassenwertung findet nicht statt. Von jedem Team ist jeweils ein Fahrer auf der Runde, die anderen ruhen oder essen, oder lassen sich massieren. Die Einzelfahrer, die vor der größten physischen und mentalen Herausforderung stehen, müssen ihre Kraft sehr gut einteilen, die Ruhe- und Essenspausen sorgfältig planen, sonst droht das Aus wegen Erschöpfung. Die Zweier- und Vierer-Teams sind wohl die sportlich ambitioniertesten, dabei sind die Achter-Teams aber keinesfalls Komfortfahrer.

Satellitengestützte Überwachung

Die Runden- und Zeitnahme erfolgt mit modernster Technik, jeder Fahrer erhält einen eigenen Transponder, sodass immer klar ist, welcher Fahrer gerade auf der Piste ist. Die satellitengestützte Überwachung lässt die Rennrichter auch erkennen, falls Fahrer einmal eine Abkürzung probieren wollen, was zu Disqualifikation des gesamten Teams führt.

Die Fahrer campieren in speziellen Fahrerlagern auf dem Gelände des Stöffel-Parks in eigenen Wohnmobilen, in Zelten oder unter freiem Himmel. Gastronomisch versorgt werden die Fahrer in der grossen Nissenhalle in unmittelbarer Nähe zum Fahrerlager und der Wechselzone.

Initiator und Orgachef ist Hans-Christian Mager, der das Stöffel-Race zusammen mit Torben Groß vom Bockshop Bad-Marienberg und dem StöffelVerein durchführt. „Der Stöffel-Park ist als MTB-Gelände optimal geeignet“, so Hans-Christian Mager, „wir werden bereits im ersten Jahr ein handwerklich perfekt gestaltetes Umfeld für die Fahrer bieten, denn wir möchten nicht weniger, als das Stöffel-Race zu einer festen und bedeutenden Größe im MTB-Rennkalander machen.“

Einzigartige Strecke

Es ist dabei ganz klar, dass die Organisatoren das Stöffel-Race zwar in erster Linie die Zielgruppe der hiesigen Mountainbiker im Blick haben, aber sie möchten mehr: „Als Gelände ist der Stöffel-Park in der Tat in Deutschland einzigartig“, mein Torben Groß, „wo sonst führt die Strecke durch alte Industriegebäude, werden Strecken illuminiert, bestehen so gute Bedingungen zur optimalen Versorgung der Fahrer“. Die Strecke misst 3,0 km, ist vergleichsweise kurz, aber mit rund 67 Höhenmetern nicht gerade flach. Dazu gibt es keine Autobahn, die die Fahrer ermüden, sondern der Kurs ist abwechslungsreich. In 24 Stunden vom Tertiär in die Neuzeit, das bietet nur das Stöffel-Race.

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