Gute Laune mit Garden of Delight

An die 500 Besucher freuten sich an dem Open-Air-Konzert: Von nah und fern strömte das Publikum nach Enspel, um bei dem Konzert von G.O.D., Garden of Delight, dabei zu sein. Viele Fans kamen, aber auch Neulinge, die der Musik gleich angetan waren, wie sie verrieten. Der Titel war Programm: An die 500 Besucher erlebten den „Celtic Summer“ im Stöffel-Park auf dem Platz vor der Alten Schmiede – inmitten der alten Industriegebäude. Es blieb, allen Prophezeiungen zum Trotz, trocken und warm. Sogar die Sonne ließ sich immer wieder blicken.

Für das Wohlbefinden sorgte auch ein Caterer, der deftige Nahrung anbot – und dazu wurde literweise frisches irisches Bier gezapft. Einigen jungen Männer aus dem Altenkirchener Raum war schon das alleine Grund genug zum Kommen.

Der Mix macht’s

Es war nicht nur ein Familien-Konzert, bei dem auch Kinder und Senioren Freude hatten, auch die unterschiedlichsten Typen von Menschen fanden sich ein. Ob tätowiert und gepierct, in Schwarz gekleidet oder im gebügelten, gestreiften Hemd – „schiet egal“! Einige Rollifahrer waren ebenfalls angereist. Und dass Männermode nicht langweilig sein muss, bewiesen nebenbei der charismatische Geiger Dominik Roesch und einige Besucher, die mit Kilt bekleidet waren.  Viele unter den Besuchern waren Fans der Gruppe um Michael M. Jung. Sie kannten die Lieder, genossen die Atmosphäre. Einige tanzten ausgelassen. Manche der Zuhörer nahmen ganz selbstverständlich für diese Band ein bis zwei Fahrstunden in Kauf, kamen aus Kassel angefahren oder aus dem Ruhrgebiet. An Westerwäldern fehlte es aber auch nicht. 

„Wir spielen heute viel von unseren ‚Best of‘-Alben“, erklärte Gitarrist Paul Perlejewski, da Jung seine Stimmbänder schonen musste. Im Programm waren „Klassiker“ wie „John O’Malley“, „Shining Light“, oder „The Day When I Die“. Vom Album „Back in Ireland“ (2015) war etwa das rockige „Red Back Sheep“ zu hören und von der brandneuen CD „Highway to Dublin“ gab es auch Kostproben.

Garden of Delight ist nicht knausrig: Dreimal 50 Minuten traten die vier Musiker auf. Entspannt ging es dann für alle nach Hause. Wer jetzt Lust auf Irish-Folk-Rock bekommt, kann sich das erste Juli-Wochenende merken. Dann ist viel von G.O.D. beim Celtic Folk Festival am Felsenmeer zu hören.

Veranstalter des Konzerts war WW-Events in Kooperation mit dem Stöffel-Park.

Text und Fotos: tast

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