Firma Fahrzeugbau Kempf richtet ihre Hausmesse erstmals im Stöffel-Park aus

Was macht ein europaweit agierendes, mittelständiges Unternehmen, das sich im Lkw-Auflieger, -Anhänger und -Aufbaubereich einen Namen gemacht hat und eine Hausmesse ausrichtet?

Die Bad Marienberger Firma Kempf zählt zu den führenden Anbietern von Nutzfahrzeugen in Europa und präsentierte im Enspeler Stöffel-Park bei frühlingshaften Wetterbedingungen seinen etwa 1.000 Gästen und Kunden ihr umfangreiches Programm.

Unter dem Motto: „Kommen – Sehen – Kempf erleben” stellte die Firma, die etwa 200 Arbeitsplätze in Bad Marienberg bietet, neben zahlreichen Fahrzeugen auch acht Zulieferfirmen vor. Lutz Felder repräsentierte die schwedische Firma SSAB, die sich als strategischer Partner der Firma Kempf versteht und einen besonders harten Stahl für die Auflieger und Aufbauten fertigt. „Es ist toll, hier ausstellen zu können. Das Gelände ist fantastisch und es passt perfekt zusammen, wie unser wertbeständiger Hardox-Stahl zu Kempf”, erklärte der Marketing-Manager des Stahlwerks.

Stöffel-Park war nicht nur als Kulisse gut

Der Tertiär- und Industrie- und Erlebnispark war die perfekte Kulisse für die ausgestellten Fahrzeuge. Eine Besonderheit der dreitägigen Veranstaltung stellten Testfahrten durch den stillgelegten Steinbruch dar. Mit neuesten Zugmaschinen von Mercedes, Volvo, Scania und Renault konnte sich die angereiste Kundschaft von der Qualität der Sattelkippmulden und Aufbauten überzeugen. Die mit Schotter beladenen Mulden bewiesen bei zahlreichen Runden durch den Offroad-Parcours ihre Vorzüge und wirbelten gelegentlich auch kräftig Staub auf. In der Nissenhalle und einem beheizten Zelt wurde für das leibliche Wohl gesorgt und so fand hier manches Fachgespräch in lockerer Atmosphäre statt.

Daniel Dreßler, Enkel des Firmengründers Walter Kempf und einer von drei Geschäftsleitern des Unternehmens, beschrieb den Grund der Hausmesse: „Priorität ist die Vertiefung des Kundenkontakts und die Verbundenheit zu unseren Zulieferern.” Dazu dienten auch Werksführungen in Bad Marienberg. Vom Ausstellungsgelände transportierten Shuttlebusse zahlreiche Interessenten in das Hauptwerk. „Wir legen großen Wert auf die Ausbildung im eigenen Betrieb, da wir nicht von der Stange bauen und gut ausgebildete Fachkräfte benötigen”, erklärte Daniel Dreßler.

In der einmaligen Kulisse des Stöffel-Parks fanden im Stundentakt „Brecherführungen” mit Egon Negd statt. Die Ausstellung, die über fünf Etagen reicht, zeigt Gebäude und Maschinen aus dem Jahr 1902 in ihrer ursprünglichen Funktion.

Vergangenheit trifft Zukunft

Auf dem weitläufigen Gelände stellte die Firma Kempf zahlreiche Oldtimer-Lkw zur Schau und zeigte ebenso den Stand der heutigen Technik: Den Liquid-x-Liner, der sowohl flüssige wie feste Güter transportieren kann. Im Jahr 2016 gewann der Vorgänger „Bioliner” den Innovationspreis von Rheinland Pfalz für seine variablen Einsetzungsmöglichkeiten.

Katja Hüsch erfreute die zahlreichen Kunden, die auch aus Holland und Dänemark anreisten, in ihrem Stöffelmaus-Kostüm. Nicht nur in der Kinderspaßecke sorgte sie für Stimmung. Besonders am letzten „Kempf-Erlebnistag” kam die Stöffelmaus zum Einsatz, als die Mitarbeiter mit ihren Familien und zahlreichen Kindern das Gelände besuchten.

Die Mühe hat sich gelohnt

So wurde die Hausmesse für alle Beteiligten zu einer erfolgreichen Veranstaltung und die Firma Fahrzeugbau Kempf präsentierte sich und ihre Produkte in dem deutschlandweit einmaligen Ambiente hervorragend und innovativ.

Einen tollen Eindruck bekommt man auch durch den Film von der Hausmesse im Stöffel-Park.

(Text und Fotos: Veranstalter)

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