Vernissage und Ausstellung: Werke von Klaus Süßmann (bis 4. Mai 2018)

Auch 2018 werden wir im Stöffel-Park wieder viele Künstlerinnen und Künstler mit ihren Werken und Ausstellungen begrüßen.

Den Start macht Klaus Süßmann. Die Vernissage findet am Sonntag, 4. März 2018, um 16 Uhr im Café Kohleschuppen im Stöffel-Park statt. Im Anschluss daran ist die Ausstellung bis zum 4. Mai 2018 zu den Öffnungszeiten des Café Kohleschuppen zu sehen.

Der Titel der Ausstellung heißt „Spurensuche” und bezieht sich auf gebrauchte Dinge sowie auf die Suche nach inneren Befindlichkeiten, die das Bild wiedergibt.

Über den Künstler 

Franz-Josef Weber, Geschäftsführer Kunstverein Siegen, stellt Klaus Süßmann vor:  

Der Künstler Klaus Süßmann wurde 1953 in Siegen geboren, wo er heute noch lebt und arbeitet. Er ist Künstler aus Leidenschaft und begann seine künstlerische Laufbahn 1980 als Autodidakt. Die Materialien für seine Arbeiten, sehen wir vom Gebrauch der Farbe einmal ab, findet Süßmann quasi auf der Straße, in der Natur, in seiner unmittelbaren Umgebung.

Weggeworfenes und im eigentlichen Sinn für die ureigentliche Nutzung unbrauchbar gewordenes Material wird für Klaus Süßmann zu einem gefundenen Fressen. Der besondere Reiz bei diesen vom Künstler ausgewählten Materialien liegt darin, dass sie „vom Leben gezeichnet” sind, dass sie schon „verletzt” und „zerschunden” vorgefunden wurden. Ausgedientes Material wie Papier, Jute, Holz und Metall.

Dieser so scheinbar nutzlos gewordene und verbrauchte Zustand des betreffenden Materials entfacht bei Süßmann eine explosionsartige Kreativität, die aber immer darauf bedacht ist, eine „ehrliche” und in sich stimmige Arbeit zu gestalten. Daraus lässt sich auch ein wichtiges Prinzip seiner Arbeitsweise ableiten: Einfachheit des Ausdruck durch Reduktion , d. h. keine Reizüberflutung durch spontane Farbüberfrachtung aus rein ästhetischen Gesichtspunkten.

Die jeweils vorhandene Ästhetik seiner Bilder zeigt sich in der  Verwendung der betreffenden Fundstücke. Nicht dem Schönen wird gehuldigt, sondern der Verletzlichkeit des Alltags wird Raum und Zeit gegeben. 

Kontakt

(Fotos: Klaus Süßmann)

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