„Tag der Architektur“ – TERTIÄRUM ist der Star im WällerLand

Unter dem Motto „Architektur bleibt!“ findet am 23. und 24. Juni 2018 der diesjährige „Tag der Architektur“ statt. Für diesen Tag wählt die Architektenkammer Architekturprojekte aus, die die Allgemeinheit auf gute Beispiele für zeitgenössisches Bauen hinweisen soll.

Der Stöffel-Park und das TERTIÄRUM sind an diesen beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Architekt des TERTIÄRUM – Dipl.-Ing. Bernd Freihaut – wird an beiden Tagen vor Ort sein, durch das Gebäude führen, dessen alte und junge Geschichte erzählen und Fragen beantworten.

Das TERTIÄRUM passt sich mit seiner langgestreckten Form perfekt in die Architektur des Stöffel-Parks ein

Des TERTIÄRUM hat sich für diesen Tag beworben

Initiiert wurde die Teilnahme von Bernd Freihaut. Freihaut hat mit seinem Team bei m3baukunst Bernd Freihaut Architekten BDA & Stadtplaner für den Stöffel-Park einen weiteren Anziehungspunkt geschaffen, der im April 2016 eröffnet werden konnte.

Und nun ist klar, dass Freihauts Konzept aufgegangen ist: Die Architektenkammer Rheinland-Pfalz hat das TERTIÄRUM einstimmig als eines der architektonischen Highlights für den „Tag der Architektur 2018“ ausgewählt!

Im Vordergund: das TERTIÄRUM. Im Hintergrund: die imposanten Industriedenkmäler – Kohleschuppen und Brechergebäude

Eine gelungene Kombination

„Informationszentrum mit Museum TERTIÄRUM“ – mit diesem Titel sind wir ins Rennen gegangen. Wer sich für technische Details des Gebäudes interessiert, wird im Text der Bewerbung fündig:

„Aus Respekt vor der historischen Bausubstanz des Industrieensembles, ist das Gebäude behutsam in eine Halde mit lokalem Basalt eingebettet worden. Vorgefundene Materialien werden aufgenommen und neu inszeniert.

Der Baukörper ist ca. 47m lang, 10,80m tief und hat eine Rohbaulichte von 3,35m.

Das Raumprogramm des TERTIÄRUMs beinhaltet sowohl das Regionale Infomationszentrum zur Bewerbung der touristischen Attraktionen des Westerwaldes, Empfang, Vortrag, Veranstaltung, sowie das Raumangebot eines Museums zum Tertiärzeitalter, mit den lokalen, weltweit bedeutsamen fossilen Funden der Grabungsstätte im Basaltbruch.“ (zitiert aus der Bewerbung zum „Tag der Architektur“)

Innen großzügig gestaltet – die Farben und das Lichtkonzept entführen die Besucher umgehend in die Zeit, als der Stöffel noch ein Vulkan war

Ausgezeichnete Architektur

Da das TERTIÄRUM ein öffentliches Gebäude ist, wurde auf Aspekte wie Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit geachtet. Und dies geschah so umsichtig und gründlich, dass das TERTIÄRUM dafür sogar ausgezeichnet wurde: mit einem Award für herausragende Leistungen auf dem Gebiet des nachhaltigen Bauens und einer zertifizierten Barrierefreiheit „Reisen für Alle“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie und des Ministeriums für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung RLP.

Es gibt überall und immer wieder etwas zu entdecken: Im TERTIÄRUM wird Erdgeschichte lebendig – und der Besucher selbst zum Forscher

Bundesweite Veranstaltung mit unterschiedlichen Schwerpunkten – und App

Viele neue Bauwerke, Quartiere, Gärten und Parks werden zum „Tag der Architektur“ in Städten und Gemeinden für Besucher geöffnet sein. Am diesem Tag laden Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner gemeinsam mit ihren Bauherren Interessierte zu Besichtigungen und Gesprächen vor Ort ein.

Übrigens: Ab Mai ist die App zum Tag der Architektur für Android und iOS erhältlich. Die Besucher können dann ihre Besichtigungen optimal planen.

(Fotos: Martin Rudolph, Uwe Rose)

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