Im Stöffel-Park wird „Industrie“ zu einem reizvollen Thema

Harte Arbeit, wenig Geld, kaum Pausen, strömender Schweiß, Gefahr. Wer möchte oder kann sich heute in die harten Arbeitsbedingungen um 1900 hineinversetzen? Nein, die Arbeit in den Steinbrüchen am Stöffel war kein Traum. Aber sie hat sich doch im Laufe des 20. Jahrhunderts stark verändert, weiterentwickelt, technisiert, vereinfacht. Sie zeigt uns heute, wie Fortschritt funktionieren kann, und wofür es sich einzusetzen lohnt. Und wer von Kippern und Steinbrucharbeitern bei einer Führung hört, der kann Respekt vor der Stärke der Menschen der damaligen Zeit entwickeln, Pioniere der Moderne.

Auf den ersten Blick sind es jedoch die Industriegebäude der Basalt abbauenden Firma Adrian, die den Besucher frappieren. Rost, verwinkelte Dächer und ein Wirrwarr aus Förderbändern, Gebäuden und Silos lassen Wild-West-Romantik aufkommen. Auch auf diesem Stück Nostalgie fußt unsere Gegenwart.

Hier finden Sie einige Informationen über die Geschichte und die alten Gebäude – Brecher, Schalthaus und Kohleschuppen.